Wer wir sind
Wir sind eine Gemeinde von Christen, die freiwillig Jesus Christus als ihren persönlichen Retter angenommen haben und bewusst in Seiner Nachfolge stehen.
Wir bekennen uns zur göttlichen Inspiration und Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift, darum ist die Bibel für uns maßgeblich in allen Fragen des Lebens.
Die Ziele der Gemeinde
- Die Anbetung Gottes
- Die Pflege der Gemeinschaft der Gläubigen
- Die Evangelisation der verlorenen Menschen
- Die Zurüstung zum Dienst
- Die Förderung der Christusähnlichkeit
Was wir wollen
- Wir wollen den Glauben der einzelnen Gemeindemitglieder fördern.
- Wir möchten Menschen jeder Altersgruppe den Weg zum lebendigen Glauben an Jesus Christus zeigen.
- Wir möchten das Gemeindeleben nach neutestamentlichem Vorbild gestalten.
- Wir möchten einander mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Unsere Tür ist für Sie offen
Immer wieder erfahren wir,
- dass Gott durch die Bibel konkrete Antworten auf die Fragen unseres Lebens gibt.
- dass Gott unsere Gebete erhört und uns Kraft für den Alltag gibt.
- dass die Freude in der Gemeinschaft mit anderen neuen Mut bringt.
Unser Glaubensbekenntnis
Vorbemerkung: Die Grundlage unseres Glaubens ist die ganze Heilige Schrift. Um
denen, die nach dem Inhalt unseres Glaubens fragen, eine Antwort zu geben, haben
wir die markantesten Punkte zusammengefasst.
A. Die Heilige Schrift
Wir glauben, dass das Alte und das Neue Testament im Urtext das von Gott
eingegebene und bis ins einzelne Wort hinein unfehlbare Wort Gottes ist. Es ist die
einzige Autorität in allen Fragen der Lehre und des Lebens (2. Tim. 3,16-17; 2.
Petrus 1,21).
B. Die Dreieinigkeit
Wir glauben an den einen Gott in drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist, dem
Wesen nach, ein und derselbe Gott und gleich an Macht und Herrlichkeit (1. Mose 1,1;
5. Mose 6,4; Jes. 48,16; Matt. 28,19; 2. Kor. 13,13).
C. Die Person und das Werk Jesu Christi
Wir glauben an die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus. Er ist von Ewigkeit her Gott,
wurde aber vom Heiligen Geist gezeugt und von der Jungfrau Maria geboren (Lukas
1,27.35), so dass Er seitdem in einer Person wahrer Gott und wahrer Mensch ist (Jes.
7,14; 1. Tim. 3,16). Er führte ein sündloses Leben (2. Kor. 5,21; Heb. 4,15), starb
stellvertretend für unsere Sünden am Kreuz (1. Kor. 15,3; 1. Petrus 3,18) und wurde
vom Tod leiblich auferweckt (Matt. 20,19; 1. Kor. 15,12-20). Wir glauben an Seine
leibliche Himmelfahrt, wo Er jetzt zur Rechten des Vaters für uns Fürbitte einlegt
(Apg. 1,9; Heb. 8,1; 1. Joh. 2,1).
D. Die Person und das Werk des Heiligen Geistes
Wir glauben, dass der Heilige Geist eine Person ist. Er überführt die Welt (Joh. 16,8-
11) und bewirkt die Wiedergeburt in allen, die zum lebendigen Glauben an Jesus
Christus kommen (Joh. 3,1-6). Gleichzeitig versiegelt Er sie auf den Tag Christi (Eph.
1,13-14) und mit Ihm werden alle Gläubigen von Jesus Christus getauft (1. Kor.
12,12-13; Mk. 1,8; Apg. 1,4-5). Er wohnt in jedem Gläubigen, um ihn in ein Leben
der Heiligung hineinzuführen (Römer 8,9.14), und zum heiligen Lebenswandel und
wirkungsvollen Dienst mit Kraft auszurüsten (Apg. 1,8). Wir sind verpflichtet im Geist
zu wandeln (Gal. 5,16-17).
Wir glauben, dass der Geist bei der Verteilung seiner Gaben souverän ist, dass die
Zeichen- und Offenbarungsgaben (Heilungen, Zungenreden, Weissagungen und
Erkenntnis) für das apostolische Zeitalter der Gemeinde gegeben wurden und dass sie
mit der Vollendung des Neuen Testaments aufhörten (Heb. 2,3-4; 1. Kor. 12,4-11;
13,8-13; 2. Kor. 12,12; Eph. 4,7-12).
E. Der verdorbene Zustand des Menschen
Wir glauben, dass der Mensch in Gottes Ebenbild geschaffen wurde (1. Mose 1,27),
dass das Menschengeschlecht jedoch in Adam in Sünde fiel (Röm. 5,12; 6,23), dass
der Mensch dadurch ganz und gar untüchtig zu irgendeinem Gott wohlgefälligen Werk
geworden ist (Jes. 1,5-6; 64,5-6; Röm. 3,9-12), und dass dieser verdorbene Zustand
des Menschen allein durch das Erlösungswerk Jesu Christi aufgehoben werden kann
(Joh. 3,16; Apg. 4,12; Titus 3,4-6).
F. Satan
Wir glauben, dass Satan eine wirkliche Person ist, die gegenwärtig die gefallene
Menschheit unter seiner Herrschaft hält (Eph. 2,1-3; 1. Pet. 5,8; 1. Joh. 5,19).
G. Das Erlösungswerk Jesu Christi
Wir glauben, dass Jesus Christus für unsere Sünden als ein stellvertretendes Opfer
starb, und dass alle, die Ihm vertrauen, auf Grund Seines vergossenen Blutes von allen
Auswirkungen der Sünden errettet (Jes. 53,5-6; 2. Kor. 5,21) und gerechtfertigt
werden (Römer 3,21-26). Ferner glauben wir, dass der erlöste Mensch durch Gottes
Macht bewahrt wird und im Glauben ausharrt (Joh. 6,37-40; 10,27-30; Römer
8,1.38.39; Phil. 1,6; 1. Petrus 1,5). So darf sich der Erlöste der Gewissheit und der
Sicherheit des Heils freuen.
H. Die Absonderung des Gläubigen vom Bösen
Wir glauben, dass jeder Gläubige sein Leben so führen soll, dass er seinem Heiland
und Herrn keine Schande bringt, und dass die Absonderung von Irrlehren, von allen
weltlichen und sündhaften Vergnügungen, Praktiken und Verbindungen von Gott
geboten ist (2. Tim. 3,1-5; Römer 12,1-2; 13,13-14; 14,13; 1. Joh. 2,15-17; 2.
Joh. 9-11; 2. Kor. 6,14 - 7,1).
I. Die Gemeinde Jesu Christi
Wir glauben, dass die Gemeinde Jesu Christi aus allen Erlösten von Pfingsten (Apg. 2)
bis zur Entrückung der Gemeinde (1. Thess. 4,13-18) zusammengesetzt wird. Sie
wird örtlich sichtbar in Versammlungen von Gläubigen. Jesus Christus selbst ist das
Haupt der lokalen Gemeinde ohne übergemeindliche, menschliche Vermittlung (Offb.
1,12.13.20). In der Gemeinde setzt Gott begabte Männer zu Aufsehern ein (Apg.
20,28; Eüh. 4,11-16; 1. Tim. 5,17-21; 1. Petrus 5,1-4). Die Gemeinde sammelt sich
zum Unterricht im Wort Gottes, zur Gemeinschaft, zum Abendmahl und zum Gebet
(Apg. 2,42) und zerstreut sich zur Evangelisation (Apg. 8,4). Die Bildung der
Gemeinde gehört zum Hauptanliegen Gottes in diesem Zeitalter der Gnade (Matt.
16,16-18; Apg. 15,14-16; 1. Kor. 3,9-10; 1. Petrus 2,9-10).
J. Die Taufe
Wir glauben, dass die Wassertaufe ein öffentliches Bekenntnis des persönlichen
Glaubens an Jesus Christus ist, dass sie nur auf das Bekenntnis des Glaubens hin
durchzuführen ist, und dass sie die Identifikation des Gläubigen mit Jesus Christus in
Seinem Sterben und Auferstehen symbolisch verkündet (Matt. 28,19; Römer 6,3.8;
Gal. 2,19-20).
K. Das Abendmahl
Wir glauben, dass das Abendmahl von allen Gläubigen gefeiert werden darf und soll,
die in Gemeinschaft mit dem Herrn und ihren Glaubensgenossen stehen. Wir
betrachten das Abendmahl als Gedächtnismahl (1. Kor. 11,23-29).
L. Die Zukunft
Wir erwarten das persönliche Kommen des Herrn Jesu Christi zur Entrückung Seiner
Gemeinde und danach die Wiederkunft Jesu Christi mit den Heiligen zur Aufrichtung
des tausendjährigen Königreiches auf dieser Erde (Apg. 1,11; 1. Thess. 4,13-18;
Sach. 14,5; Offb. 19,14; 20,1-16). Wir glauben an die leibliche Auferstehung aller
Menschen - der Gläubigen zum ewigen Leben in Gottes Gegenwart (1. Kor. 15,51-54;
Offb. 21,1-4) und der Ungläubigen zu ewiger, bewußter Verdammnis in der Hölle
(Matt. 25,41.46; Offb. 20,11-15).
M. Der Auftrag der Gemeinde
Wir glauben, dass der letzte Befehl Jesu der Hauptauftrag der Gemeinde ist (Matt.
28,18-20; Mk. 16,15; 2. Tim. 2,1-2). Die Aufgabe der Gemeinde ist Evangelisation
der Verlorenen und Erbauung der Gläubigen.